
Wer schön sein will, muss keineswegs andere oder die Umwelt hierfür leiden lassen. Die Biokosmetik hat in den letzten Jahren eine große Wandlung erlebt. Die wachsende Nachfrage führt zu vielen neuen Produkten, die zu einem bewussten und gesunden Lebensstil passen. Fünf aktuelle Beautytrends, die sich nicht nur positiv auf die Optik auswirken, sondern zugleich clean sind.
Clean Beauty ist der Trend der letzten Jahre. Produkte ohne Silikone oder schädliche Stoffe wie Aluminium, die nachhaltige Gewinnung von Rohstoffen sowie eine umweltfreundliche Verpackung waren in den letzten Jahren bereits trendweisend für den wachsenden Markt der Bio-Kosmetik. Natürliche Rohstoffe anstelle von Tensiden, sowie Duft- und Farbstoffen oder den synthetischen Emulgatoren setzen sich immer mehr in der Branche durch. Naturkosmetik wird als Wachstumsmarkt bezeichnet und machte einen Umsatz von 1,46 Milliarden in Deutschland und 40 Millionen in Österreich aus. Auch Greenpeace bewertet das wachsende Angebot als positiv, merkt jedoch an, dass der wachsende Markt es dem Kunden teilweise erschwert, seriöse Angebote zu erkennen. Denn in dem breiten Angebot verstecken sich auch manche Produkte, die sich zu schnell als „Bio“ deklarieren. Bei diesen verdient beispielsweise ausschließlich ein Inhaltsstoff die Bezeichnung als „Bio“. Begriffe wie Naturkosmetik oder Biokosmetik sind in der EU keine geschützten Begriffe.
Extra-Tipp: Für den Kunden ist es daher wichtig, dass es traditionsbewusste Familienunternehmen gibt, die eine Anlaufstelle für hochwertige Naturkosmetik und Düfte bieten und damit eine zuverlässige Vorauswahl für ihre Kunden treffen.
Trend 1: Deocreme – Duftend und gesund
Herkömmliche Deodorants kamen vor einigen Jahren bereits in die Kritik aufgrund der Inhaltsstoffes Aluminium. Aluminiumsalze stehen im Verdacht, das Entstehen von Krankheiten wie Krebs, Alzheimer sowie Brustkrebs zu fördern. Auch die klassischen Hersteller reduzierten hieraufhin das Aluminium aus ihren Produkten. Eine Deocreme ist die konsequente Weiterentwicklung dieses Gedankens. Sie sorgt nicht nur für einen guten Geruch und schützt vor der Entwicklung unangenehmer Gerüche, sondern pflegt auch die empfindliche Haut an dieser Stelle. Denn gerade hier wird die Haut oft durch Rasur, Reibungen und Schweiß strapaziert, ohne gepflegt zu werden. Anders als das klassische Deo lässt sich eine Creme ganz nach Bedarf auftragen. Bereits eine Fingerspitze reicht, um den ganzen Tag ohne einen lästigen Geruch unter der Achsel auszuhalten. Durch diese hohe Ergiebigkeit zahlt sich die Deocreme im Vergleich am Ende auch finanziell aus.
Weniger Plastikmüll, gesunde Inhaltsstoffe und gut für die Haut – die Deocreme von ACHSELKUSS erfüllt viele Kriterien von Biokosmetik ganz nebenbei. Das Produkt wird in Österreich hergestellt und ist beim Duft bei vielen Sorten für beide Geschlechter denkbar.
Trend 2: Lippenpflege
Spröde Lippen sind nicht nur im Winter ein Problem von vielen Menschen. Während jedoch die klassischen Lippenpflegeprodukte oftmals zu einem großen Teil Feuchtigkeit auftragen, setzen Bioprodukte auf Fette. Um die Lippen elastisch zu halten, brauchen sie jedoch eine Kombination aus Fett und Feuchtigkeit als Unterstützung. Die klassischen Produkte mit Feuchtigkeit helfen den Lippen kurzzeitig, brauchen dann jedoch schnell wieder ein Nachtragen der Pflege. Bei einer Lippenpflege, welche mehr Fette aufträgt, sind die Lippen langfristig besser versorgt. Denn die Lippen können unterstützt von den Fetten die Feuchtigkeit besser halten und bleiben so optimal versorgt. Sind die Verpackungen zusätzlich plastikfrei, so hinterlassen sie nicht nur auf den Lippen ein gutes Gefühl, sondern auch im Geist.
Trend 3: Masken mit Hyaluron
Hyaluron wird in vielen Masken verwendet. Hyaluron ist in unserer Haut enthalten, lässt jedoch mit den Jahren nach. Die Haut verliert an Spannkraft und wird trockener. Aus den kleinen Fältchen werden nach und nach Falten. Masken mit Hyaluron wirken dieser natürlichen Entwicklung entgegen. Hyaluron setzt sich als Booster in die Räume zwischen den Kollagenfasern und lässt das Hautbild wieder glatter und jünger wirken. Hyaluron gilt als wahres Zaubermittel, da es viel Wasser binden kann und die Haut damit positiv unterstützt. Allerdings ist Hyaluron nicht gleich Hyaluron. In den Bioprodukten mit Hyaluron wird ausschließlich hochwertiges und oftmals biotechnologisch hergestelltes Hyaluron verwendet. Es kommt ohne tierisches Eiweiß aus, womit die Produkte vegan bleiben. So lassen sich Masken mit Hyaluron mit einem guten Gewissen zweimal in der Woche anwenden und die Haut sichtbar auffrischen.
Trend 4: Blick auf die Verpackungen
Biokosmetik verleiht einem Badezimmer einen besonderen SPA-Status.
Wer Verpackungsmüll reduzieren möchte, kann im Badezimmer viel ausrichten. Zero Waste lässt sich am besten mit festen Produkten verwirklichen. So gibt es bei den Bioprodukten beispielsweise festes Shampoo oder auch Spülungen für die Haare sowie seifenartige Duschprodukte für den Körper. Setzt sich dieser Trend durch, lässt sich eine Vielzahl an Plastikflaschen reduzieren. Die Produkte werden ähnlich wie Seife genutzt. Eine geringe Menge von ihnen wird mit Wasser in der Hand aufgeschäumt und in die Haare einmassiert oder auf die Haut aufgetragen. Gerade bei den Haaren ist die Dosierung wichtig. Wer zu viel vom Produkt verwendet, schafft oftmals das Ausspülen nicht vollständig. In der Anwendung sind die festen Shampoos nach einer kurzen Umstellung ebenso praktisch wie die klassischen Produkte – es braucht nur einen Moment Zeit.
Hinweis: Wer von komplett konventionellen Produkten auf Bioprodukte umstellt, sollte sich bei den Haaren auf eine kurze Umstellungsphase einstellen. Die Haare können in dieser Übergangsphase spröde wirken und sich schlechter kämmen lassen. Auch die Kopfhaut kann etwas Zeit für die Umstellung benötigen. Allerdings stellen viele nach einigen Wäschen fest: Die Haare sind griffiger. Gerade Menschen mit trockenen Haaren wissen die rückfettende Wirkung von Haarseife zu schätzen.
Trend 5: Bio-Peeling
In konventionellen Peelings sind leider nach wie vor oft Mikroplastikpartikel enthalten. Diese reinigen zwar die Haut, schaden aber gleichzeitig der Umwelt nachhaltig. Mit einem Bio-Peeling lassen sich die positiven Effekte des Peelings genießen, ohne am Ende Mikroplastik ins Abwasser zu spülen. Als sogenannte Schleifkörner kommen natürliche Inhaltsstoffe zum Einsatz wie beispielsweise Himbeersamen. Die natürlichen Inhaltsstoffe sind gerade für empfindliche Haut geeignet, die zu Unreinheiten neigt. Ein sanftes Peeling stimuliert die Haut und wirkt sich positiv auf die Regeneration von ihr aus.
Auf dem Markt für Bio-Kosmetik gibt es viele Möglichkeiten, um sich und zugleich der Umwelt etwas Gutes zu tun. Verantwortungsvolle Hersteller achten auf ein stimmiges Rundum-Produkt, was von den Inhaltsstoffen bis hin zur Verpackung auf natürliche Nachhaltigkeit setzt.