
«Manchmal glaubt man nicht, was man sieht, aber man sieht ausschließlich, was man glaubt.»
Ich weiß, dieses Zitat ist erklärungsbedürftig und selbst dann wird es nicht von jedem verstanden werden können. Aber ich will es trotzdem versuchen und hoffe, jedem Leser zumindest ein paar Denkanstöße mit meinen Ausführungen geben zu können.
Was bedeutet: Realität oder doch nicht?
Also: Meine Aussage basiert auf den Erkenntnissen der empirischen Bewusstseinsforschung. Als Grundlage dient die Hypothese, dass uns nach unserem Glauben geschieht. Etwas moderner ausgedrückt: Überzeugung erschafft Realität.
Spätestens seit dem Doppelspaltexperiment wissen wir, dass sich Realität verändert, sobald ein Beobachter zugegen ist, selbst wenn dieser Beobachter nur eine Kamera ist! Und wen könnten wir als besten Beobachter definieren? Genau, uns Menschen. Rein hypothetisch betrachtet könnte man sagen, dass nichts existiert, was wir nicht mit unseren eigenen Augen sehen. Allerdings muss man dabei wissen, dass "Augen" nicht nur auf unsere physischen Augen bezogen ist. Es meint auch unser Bewusstsein. Gemäß aktuellen Forschungen ist bekannt, dass nur rund drei Prozent unseres Lebens im bewussten Teil unseres Bewusstseins, womit hier der Verstand gemeint ist, stattfindet. Der weitaus größere Teil (97 Prozent) wird von unserem Unterbewusstsein gesteuert und somit auch von unserem Unterbewusstsein wahrgenommen (beobachtet).
Das heißt; die Behauptung «Dir geschieht nach Deinem Glauben.» ist auch dann korrekt, wenn wir etwas erleben, was wir nicht geglaubt haben. Warum? Weil wir auch nur drei Prozent dessen wissen, was wir glauben. Immer wenn wir Erfahrungen machen, die diesem Leitsatz moderner Bewusstseins- und Realitätsforschung zu widersprechen scheint, ist aufgrund der restlichen massiven 97 Prozent dennoch richtig. Es findet einfach außerhalb dessen statt, was wir bewusst glauben. Somit lässt sich schlussfolgern, dass alles, was wir wahrnehmen, irgendwo in unserem Bewusstsein vorhanden sein muss.
Diese Erkenntnis ist deshalb von eminenter Wichtigkeit, weil es bedeutet, dass wir alle in voller Verantwortung für das, was wir "unser Leben" nennen, für unsere Welt, stehen. Wir können also nicht sagen, dass dies oder jenes nichts mit uns zu tun hätte. Einer solch enormen Verantwortlichkeit scheitern viele Menschen und lehnen es daher ab. Aber sie fragen sich nicht, weshalb gewisse Begebenheiten dennoch in ihrer Realität auftauchen.
Die Antwort wäre auch enttäuschend. Sie würde "Zufall", "Karma" oder "Schicksal" lauten. Diese Begriffe sagen aber bloß: Ich weiß es nicht. Das Dumme dabei aber ist, dass, wenn man sich selbst nicht zumindest als Mitschöpfer sieht, man auch nicht viel verändern kann. Somit befinden sich die meisten Menschen leider in einem Bewusstseinszustand des Opferseins.
Tja, und genau das ist es, was die meisten Menschen zurzeit gerade erleben, Oder etwa nicht? Maske, PCR, Quarantäne, Impfungen, Boostern und bestimmt ist das noch nicht das Ende.
Wir könnten diese Realität aber leicht ändern, in eine, die uns allen viel besser gefallen würde. Dafür müsste sich aber eine gewisse Anzahl der Menschen ins sogenannte "Schöpferbewusstsein" begeben. Das meint jetzt aber nicht, dass der Mensch Gott sein soll, aber es bedeutet, dass er sich seiner schöpferischen Kraft wieder bewusst werden muss. Der Mensch ist ein äußerst kreatives und schöpferisches Wesen, aber da gibt es diesen einen Haken am Schöpferbewusstsein, nämlich: Wer schöpferische Macht haben will, der muss Verantwortung übernehmen.
Realität ist nicht die Wirklichkeit
Wir dürfen Realität nicht mit Wirklichkeit verwechseln. Die Wirklichkeit ist, dass wir alle unsere eigene Realität gestalten, aber die Realität der meisten Menschen ist, dass sie sich den Umständen ausgeliefert fühlen. Und weil das so ist, wird es auch so sein. Nicht weil es so sein muss, aber weil dies die Prinzipien sind, worauf sich die Realität unserer Dimension bezieht. Dir geschieht nach Deinem Glauben. Und glaubt man das nicht, dann wird es auch nicht so sein. Womit sich dennoch gerade das Prinzip "jeder erfährt das, was er glaubt (oder eben nicht glaubt)" bestätigt.
Somit stellen wir fest, dass Realität keineswegs etwas Objektives darstellt. Wenn es geschieht, dann kann es objektiv scheinen, aber Realität wird immer nur subjektiv erfahren. Warum? Weil wir Menschen keine Objekte sind, sondern Subjekte. Zu behaupten, dass irgendeiner von uns objektiv wäre, ist demnach eine Illusion. Dem würden bloß all jene zustimmen, welche dieselbe Realität erfahren. Aber nur deswegen, weil es viele erfahren, ist es noch lange nicht objektiv. Denn viele Menschen sind nichts weiter als eine Gruppe von Individuen. Es handelt sich dann um eine kollektive Realität, welche der Wirklichkeit deswegen nicht näher kommt, nur weil es viele sind. Daher lässt sich, sobald man sein Bewusstsein ändert, auch alles andere ändern.
Wir halten fest: Realität ist das Resultat eines bestimmten Bewusstseins. Das hat nichts mit Wahrheit zu tun, es ist nur eine Wahrheit von vielen möglichen Wahrheiten. Mit anderen Worten: Realität ist nicht Wirklichkeit.
Wir können also getrost davon ausgehen, dass jede unserer Erfahrungen zumindest mit unserem Einverständnis aus höherer Ebene einhergeht. Wir sind also keine Opfer, sondern höchstens unbewusste Erschaffer. Ja, Erschaffer von Realitäten, welche aus rein irdischer Sicht so manches Mal ziemlich fragwürdig sind. Daher lehnen wir sie ab, vor allem die schmerzhaften Erfahrungen, weil sie aus unserer begrenzten Sicht keinen Sinn zu machen scheinen. Jedoch können wir davon ausgehen, dass, aus einer höheren und bewussteren Warte aus gesehen, auch und vielleicht sogar erst recht, genau solche Erfahrungen die wesentlichsten unserer Lebenserfahrungen darstellen.
Realität ist also subjektiv, während die Wirklichkeit objektiv ist. Das Problem dabei ist, dass kaum einer von uns die Wirklichkeit kennt, da sie sich jenseits der allgemeinen als Realität empfundene Welt befindet. Menschen, die sich in der Wirklichkeit befinden, teilen diese untereinander daher meist schweigend. Aber eines ist dabei sicher, da gibt es keinen Raum für Differenzen. Die Wirklichkeit ist für alle gleich, wir unterscheiden uns nur durch unsere individuelle Realität. Und wenn ich sage "gleich", dann meine ich damit nicht in jedem Detail identisch, sondern prinzipiell und vom tieferen Sinn her übereinstimmend. Es gibt auch da Unterschiede, aber keine Diskrepanzen mehr.
Träumst du dein Leben oder lebst du deinen Traum?
Zugegeben, das ganze klingt ziemlich philosophisch und im Grunde genommen ist es auch nicht weiter wesentlich für unser reales Leben hier. Aber es ergibt einen tieferen Sinn, auch für das Leben innerhalb einer individuellen Realität dann nämlich, wenn es dazu führt, sich selbst als ein Wesen mit Schöpferbewusstsein zu entdecken. Ab hier nämlich beginnt der Mensch, wieder seinem ursprünglichen Schöpferisch sein bewusst zu werden. Ab hier ist es wieder möglich, seine Realität bewusst zu erschaffen und zwar genau so, wie man sie gerne erfahren möchte. Dies ist das Geheimnis jener Menschen, welche ihr Traumleben leben im Gegensatz zur weitaus größeren Masse an Menschen, welche stets immer nur von einem besseren Leben träumen, welches sich jedoch nie verwirklicht. Daher auch mein Spruch:
Lebst du schon oder träumst du noch?
Aufwachen statt im Schlaf zu enden
In diesem Sinne macht es daher auch Sinn, von so etwas wie "Aufwachen" zu sprechen. Der Träumende schläft in der Regel und bekommt nicht viel davon mit, was wirklich vor sich geht. Dass gerade jetzt so viele Menschen plötzlich bemerken, was wirklich vor sich geht, bedeutet, dass wir uns gerade inmitten eines kollektiven Erwachens befinden. Nicht für alle ist es ein freudiges Erlebnis aufzuwachen, aber es muss jetzt geschehen, bevor die selbsternannte "Elite" es schafft, alle Träume zu zerstören. Um eben einem solchen Albtraum zu entgehen, haben sich viele Menschen, bewusst oder unbewusst, dazu entschieden, jetzt nun doch aufzuwachen.
Klar, es ist bequem und gemütlich zu schlafen, aber wenn man Gefahr läuft, im Schlaf zu sterben, dann ist aufzuwachen dennoch das geringere Übel.