
Unser Darm ist ein ganz zentrales Organ für die Gesundheit. Besonders die Darmflora spielt dabei eine wichtige Rolle. Unzählige Darmbakterien unterstützen uns bei vielen wichtigen Stoffwechselprozessen. Allerdings brauchen sie dafür die passende Nahrung und ein bisschen "Pflege". Wie du deinem Darm Gutes tun kannst, erfährst du in diesem Artikel. Außerdem solltest du in den Balance Beauty Time-Expertentalk reinhören. Till Lamek erzählt dort, warum der Darm so wichtig ist und wie eine gute Darmpflege funktioniert.
Inhalt:
Was ist gut für den Darm und warum ist die Darmflora so wichtig?
"Der Darm ist das Zentrum unserer Gesundheit und zudem das komplexeste System an Nervenzellen in unserem Körper", sagt Till Lamek. Besonders wichtig ist dabei die Darmflora, auch Darm-Mikrobiom genannt. Dabei handelt es sich um unzählige Bakterien und andere Mikroorganismen, die auf der Darmschleimhaut leben.
Die Darmbakterien sind an vielen lebenswichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt:
- Sie spalten die Nahrung auf und helfen so bei der Verdauung.
- Sie stellen bestimmte Vitamine her.
- Sie helfen beim Abbau von Giften, die in den Darm gelangen.
- Sie produzieren Stoffe, die das Wachstum unerwünschter Bakterien und anderer Krankheitskeime hemmen.
- Sie besetzen Platz, der sonst von Krankheitserregern eingenommen werden würde.
Die Darmflora ist also einerseits für die Verdauung und Nährstoffversorgung extrem wichtig. Andererseits sitzt hier aber auch ein essenzieller Teil des Immunsystems. Krankheitserreger und Giftstoffe werden zum größten Teil direkt von den Darmbakterien unschädlich gemacht.
Ein gesunder Darm braucht natürlich eine gute Nährstoffversorgung. Probiotika und vor allem Präbiotika, gesunde Lebensmittel sowie faserreiche Kost nähren die konstruktiven, gesundheitsfördernden Darmbakterien und unterstützen sie in ihrem Wachstum. Außerdem solltest du hin und wieder über eine Darmreinigung nachdenken, die die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen kann.
Woran erkenne ich Probleme im Darm?
Wenn mit deinem Darm oder deiner Darmflora etwas nicht in Ordnung ist, kann sich das auf unterschiedliche Arten zeigen. Natürlich kann es zu Verdauungsproblemen kommen. Bauchkrämpfe, Blähungen, Übelkeit, Völlegefühle, Durchfall oder Verstopfung können auf Darmprobleme hindeuten.
Aber auch an ganz anderen Stellen im Körper können sich Symptome zeigen. Experte Till Lamek erklärt, dass das Lymphsystem auch die Darmzotten durchzieht. Probleme im Darm setzen deshalb auch Informationen in Richtung des Lymphsystems ab und können sich dadurch im ganzen Körper zeigen. Typisch sind daher vor allem auch unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Energielosigkeit, Abgeschlagenheit oder Konzentrationsprobleme.
Auch die seelische Gesundheit kann laut Till Lamek mit dem Darm zusammenhängen. Bei seelischer Unausgeglichenheit kann es sich lohnen, der Darmgesundheit ein wenig Aufmerksamkeit zu widmen, da sie über die Darm-Hirn-Achse und den Vagus-Nerv direkt miteinander in Beziehung stehen und sich stets beeinflussen.
Gesunder Darm: Ernährung für die Darmflora
Damit all die vielen Helferchen in deiner Darmflora ihre Arbeit tun können, brauchen sie ein wenig Unterstützung. Die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Achte vor allem auf diese Aspekte:
- Eine gesunde Darmflora braucht viele Ballaststoffe und kurzkettige Fettsäuren, die meisten Menschen nehmen aber zu wenige Ballaststoffe zu sich, wodurch auch weniger Fettsäuren zur Verfügung stehen. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Leinsamen, Flohsamen, Sauerkraut und Obst.
- Ein besonders wichtiger Ballaststoff ist das Inulin. Es steckt in Lebensmitteln wie Artischocken, Chicorée und Topinambur. Inulin kann die Verdauung anregen und dient außerdem als Ernährung für die Bakterien.
- Zuckerreiche Lebensmittel können das Wachstum von schädlichen Hefepilzen begünstigen und dadurch die gesunden Darmbakterien verdrängen. Achte deshalb darauf, wenig einfache Zucker und gesüßte Lebensmittel in deine Ernährung einzubauen!
- Auch tierische Fette nützen schädlichen Mikroorganismen, die dann unsere gesunden Helferlein verdrängen. Lebensmitteln mit vielen tierischen Fetten sind fettes Fleisch, Wurst, Käse und Butter oder Schmalz. Omega-3-Fettsäuren, wie sie in Fisch vorkommen, sind dagegen nicht schädlich für das Darm-Mikrobiom. Setze Fisch deshalb ruhig regelmäßig auf deinen Speiseplan!
- Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir, Naturjoghurt oder Apfelessig gehören zu den Probiotika. Darunter versteht man Lebensmittel, die gesunde Mikroorganismen enthalten. Milchsäurebakterien aus diesen Probiotika unterstützen damit deine gesunde Darmflora.
Nicht nur die Auswahl der Lebensmittel ist wichtig, sondern auch deine Gewohnheiten rund um die Ernährung. Gewöhne dir vor allem an, in Ruhe und ganz bewusst zu essen! Wenn du neben dem Essen andere Tätigkeiten ausführst, kannst du die Signale deines Körpers kaum noch wahrnehmen. Außerdem solltest du viel Wasser trinken, um die Darmtätigkeit zu unterstützen.
Die Vitalkur für deinen gesunden Darm
Über gesunde Ernährung hinaus kannst du deinen Darm mit einer ausgefeilten Herbacetum Vitalkur von medi-line von mediline/rubycube ins Gleichgewicht bringen. Das Set besteht aus drei verschiedenen Komponenten, die alle deiner Darmgesundheit dienen:
- Der Herbacetum Vitalessig wird nach altbewährter Weise und mit viel Zeit aus Pfälzer Rotweinen hergestellt. Zudem ist er mit elf heimischen Kräutern versetzt und damit reich an vielen unterschiedlichen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Vitamin C ergänzt die reichhaltigen Nährstoffe nach der Reifung. In dieser Kombination unterstützt der Vitalessig dein Immunsystem und die Darmgesundheit.
- Herbacetum Instant ist ein ballaststoffhaltiges Nahrungsergänzungsmittel für die Darmpflege und -gesundheit Inulin, Natriumpropionat und in natürlichen Rotweinessig eingelegte Kräuter unterstützen die Bakterien an der Darmwand. Außerdem tragen die enthaltenen Nährstoffe zum normalen Energiestoffwechsel bei.
- Die Darmkapsel Oreganum Uno ist der dritte Bestandteil der Vitalkur für den gesunden Darm. Sie enthält Carvacrol, ein natürliches ätherisches Öl des Oreganos. Die Kapsel durchquert problemlos den Magen und wird dann im Darm aktiv. Dort wirkt das Öl gegen schädliche Bakterien und hemmt Entzündungen.
Im Podcast erklärt Till Lamek noch mehr über den sinnvollen Einsatz und die beeindruckende Wirkung der Vitalkur. Hör deshalb unbedingt rein!
Darmreinigung und Darmsanierung
Wenn die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist, kommst du mit Ernährung und Vitalstoffen vielleicht nicht weiter. Dann wird es Zeit für eine gründliche Darmreinigung und Darmsanierung.
Die Darmreinigung ist ein Bestandteil der Darmsanierung. Sie steht am Anfang und sorgt, wie der Name schon sagt, für eine gründliche Reinigung des Verdauungstraktes. Dazu nimmt man entweder Abführmittel ein oder führt einen Einlauf durch. Je nach Situation sind mehrere Darmreinigungen in bestimmten Abständen nötig, bis alle Giftstoffe, Schlacken und schädlichen Mikroorganismen ausgeschieden werden konnten. Neben der Darmsanierung setzt man Darmreinigungen auch zu Beginn von Heilfastenkuren oder auch vor Operationen oder Darmspiegelungen ein.
Anschließend baut man das Mikrobiom gezielt wieder auf. Hierzu spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Außerdem kommen Präbiotika und Probiotika zum Einsatz. Man nimmt bei der Darmsanierung also Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittel mit gesunden Bakterienstämmen ein und sorgt dafür, dass sie möglichst gute Lebensbedingungen haben.
Wichtig: Wenn du noch nie eine Darmreinigung oder Darmsanierung durchgeführt hast, solltest du dich von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten lassen. Es gibt dabei nämlich einiges zu beachten, damit die Darmpflege gut funktioniert und das Mikrobiom wieder in ein gesundes Gleichgewicht kommt.
Wie Antibiotika der Darmflora schaden können
Antibiotika sind ein häufiger Grund für Darmprobleme und ein gestörtes Immunsystem. Die Erklärung ist einfach: Antibiotika sind dafür gedacht, Bakterien abzutöten. Das beschränkt sich aber nicht nur auf schädliche Bakterien, sondern kann auch Teile des Mikrobioms im Darm treffen. In den meisten Fällen erholt sich die Darmflora schnell wieder. Es kann aber auch passieren, dass das komplexe Gefüge der Mikroorganismen durch die Gabe von Antibiotika aus dem Gleichgewicht gerät. In die möglichen Lücken können sich dann schädliche Bakterien, Viren oder Pilze setzen und Krankheiten verursachen. In solchen Fällen sind eine gründliche Darmreinigung und Darmsanierung besonders wichtig.
Das heißt natürlich nicht, dass du keine Antibiotika einnehmen sollst. Bei vielen Krankheiten sind diese Medikamente ein echter Segen und dringend notwendig. Allerdings sind sie nicht in jedem Fall sinnvoll. Frage deinen Arzt, ob die Antibiotika in deinem Fall notwendig sind oder ob ihr es zunächst auf andere Weise versuchen könnt. Auch ein Blick auf das Carvacrol haltige Oreganoöl ist sehr empfehlenswert. Manchmal lässt sich die Antibiotikagabe auf diese Weise verhindern. Auf keinen Fall solltest du Antibiotika vorzeitig abbrechen. Sonst können sich resistente Keime bilden, die noch größere Schwierigkeiten machen.
Weitere Tipps für einen gesunden Darm
- Trinke morgens gleich ein Glas warmes Wasser, um die Verdauung anzuregen und das Immunsystem zu aktivieren!
- Morgens und mittags solltest du üppiger essen und abends leichter. Das entlastet die Verdauung.
- Je schonender du deine Speisen zubereitest, umso mehr wird auch dein Darm geschont.
- Reduziere Kaffee und Alkohol und verzichte auf das Rauchen! Das dient nicht nur der Darmpflege, sondern ist auch für deinen ganzen Körper gesund.