
Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, am Vortag hat es dazu auch noch geregnet und bevor du das Büro erst betrittst, steht dein Haar in alle Richtungen und lässt sich nicht mehr bändigen. Kennst du das Problem auch, dass die Haare bei Feuchtigkeit kraus werden?
Sage Stopp! Welche Pflege hilft, krauses Haar zu bändigen?
Ob und wie schnell dein Haar sich kräuselt, hängt wesentlich von der Haarstruktur ab. Feines, glattes und dünnes Haar ist oft bereits bei erhöhter Luftfeuchtigkeit schon so durcheinander, dass du keine Chance hast, sie unterwegs passend zu stylen. Hier ist ein Styling gefragt, das Regenwetter und hoher Luftfeuchtigkeit standhält.
Wenn dein Haar dazu neigt, sich leicht einzuringeln oder fliegend wegzustehen, dann spielt die Handhabung bereits zu Hause im Bad eine wesentliche Rolle, um das Haar auf alle Faktoren, die das Kräuseln verursachen, perfekt vorzubereiten. Hierbei solltest du auf eine ausreichende Menge an Feuchtigkeit für dein Haar achten. Lästiges Kräuseln betrifft nämlich vor allem trockenes, strapaziertes Haar am häufigsten, da es dieser Haarstruktur deutlich an Feuchtigkeit fehlt.
Wenn du dein Haar also häufig färbst oder Stylingprodukten aussetzt, dann hast du mit Sicherheit öfter mit trockenen spröden Spitzen zu kämpfen, die dann dafür sorgen, dass sie bei einer hohen Luftfeuchte in alle Richtungen fliegen.
- Hierbei kannst du aber super vorbeugen, indem du eine nährende Pflege für dein Haar wählst und diese regelmäßig anwendest.
- Besonders geeignet sind hierfür Pflegeprodukte für lockiges Haar, auch wenn du eher glattes Haar hast, solltest du diese speziellen Produkte verwenden.
- Wichtig, um krauses Haar erst gar nicht entstehen zu lassen, ist das Verwenden eines Conditioners, einer sogenannten Pflegespülung nach jeder Haarwäsche.
- Was zusätzlich noch empfehlenswert wäre, ist eine feuchtigkeitsspendende Haarmaske, die bis tief ins Haar eindringt und dem Haar dort die Feuchtigkeit gibt, die es braucht, um nicht anfällig fürs Kräuseln zu sein. Gerne kannst du auch selber zu Hause eine nährende Haarkur anfertigen und zusammen mixen. Avocado eignet sich zum Beispiel besonders super, um dem Haar einen maximalen Feuchtigkeitskick zu verleihen.
- Die ersten Fehler werden meist schon beim Föhnen begangen und die falschen Stylingprodukte führen dann dazu, dass das Haar kraus wird. Wichtig ist, dass das Haar nach dem Waschen mit einer Föhnlotion bearbeitet wird, somit wird das Haar glatt und auch vor der heißen Föhnluft geschützt.
Wie entsteht der Albtraum von Frizz eigentlich?
Frizz ist Englisch und bedeutet übersetzt kräuseln. Der nervige Frizz entsteht nicht nur durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, sondern kann auch durch trockene Heizungsluft im Winter oder durch das häufige Tragen von Mützen verursacht werden. Auch Rollkragenpullis oder Oberteile aus Polyester können die Haare elektrostatisch aufladen und somit stehen sie dann in alle Richtungen zu Berge.
- Auch jetzt im Sommer kann der Aufenthalt draußen unter Einwirkung von zu viel Sonne das Haar deutlich austrocknen und zu Frizz führen.
- Temperaturschwankungen können ebenfalls der Grund sein, warum sich deine Haare lästig einringeln und kraus aussehen.
- Und wie oben schon erwähnt, können falsche Pflege-, und Stylingprodukte zu abstehendem Haar führen.
Wie solltest du Haare richtig waschen und föhnen, um lästiges Kräuseln zu vermeiden?
Gehörst du zu den Menschen, die sich alle zwei Tage die Haare waschen? Dann solltest du gerade bei Neigung zu Frizz das Haar vor allem richtig waschen. Dies fängt schon bei der Wahl des Haarshampoos an, denn hierbei sollte die Wahl unbedingt auf feuchtigkeitsspendende Produkte fallen.
Durch den häufigen Kontakt der Haare mit Wasser trocknet die Haarstruktur aus, deshalb sollte eine Haarwäsche auch nur zirka zwei bis dreimal pro Woche erfolgen, um das Haar nicht zu strapazieren. Damit du dem nervigen Einkräuseln deiner Haare vorbeugst, lasse den Haarföhn lieber in greifbarer Nähe und lasse sie nicht lufttrocknen, denn durch die Lufttrocknung öffnet sich die sogenannte Schuppenschicht im Haar und Luftfeuchtigkeit wird vom Haar viel leichter aufgenommen, als wenn du den Föhn verwendest.
Auch interessant: Warum du Shampoos ohne Silikone verwenden solltest
Regelmäßig bürsten und Haaröle bewirken wahre Wunder!
Speziell wenn du längere Haare hast, die sich in alle Richtungen, kreuz und quer verteilen, ist das regelmäßige Bürsten sehr wichtig. Beim Bürsten werden die natürlichen Öle im Haar verteilt und somit hast du wieder die optimale Feuchtigkeit, die dein Haar benötigt, um nicht kraus zu werden. Hierbei solltest du aber die passenden Tools verwenden. Es gibt spezielle Anti-Frizz Bürsten am Markt, wie der bekannte Tangle-Teezer, der sich optimal für das Problem eignet. Grobzinkige Kämme sind hier gefragter, als feine Borsten, da sie die Haarstruktur glätten.
Nicht nur ein passender Kamm kann gegen lästigen Frizz helfen, sondern auch ein Haaröl eignet sich ideal dafür, um die Haarstruktur zu glätten. Das tolle an dem Haaröl ist, dass man es vor dem Waschgang in die Spitzen verteilen kann oder aber auch nach dem Haarewaschen, wenn das Haar handtuchtrocken ist, einarbeiten kann. Das Anti-Frizz Haaröl ist ein wahrer Feuchtigkeitsspender für das Haar und ist speziell bei trockenen strapazierten Haaren ein Musthave. Die Öle gibt es auch silikonfrei, sodass sie auch glattes feines Haar nicht beschweren und die Haare somit nicht fettig wirken.