
Es spannt unangenehm und oft juckt es auch. Wenn die Haut zu wenig Feuchtigkeit enthält, sind das die unangenehmen Symptome. Trockene Haut im Gesicht oder am Körper kann aber auch auf Neurodermitis hindeuten. Doch welche Ursachen hat schuppige und trockene Haut und wie sieht die beste Pflege dafür aus? Hier erfährst du, wie deine Haut wieder geschmeidig und seidig weich wird.
Wie ist die Haut aufgebaut und was verursacht Schuppen?
Unsere Haut ist das größte Organ unseres Körpers und hat ganz schön viele Aufgaben. Sie schützt dich vor Licht, Kälte, Wärme oder Wasser. Sie nimmt Reize von außen wahr, wie Schmerz oder Druck, und gibt Sinneseindrücke über den Tastsinn weiter an unser Gehirn. Außerdem ist sie für die Temperaturregelung im Körper durch die Abgabe von Schweiß zuständig. Damit gibt sie andere, oft schädliche Substanzen aus dem Körper ab. Dazu ist die Haut mit Millionen von guten Bakterien und Keimen besiedelt, die das Mikrobiom der Haut bilden und schädliche Keime und Bakterien abwehren. Kein Wunder, dass sie bei so vielen Aufgaben manchmal ganz schön strapaziert sein kann. Dennoch ist die Haut ein Wunderwerk, das sich im Normalfall sehr gut schützen kann. Sie besteht aus drei Schichten:
- Oberhaut (Epidermis) - mit Hornschicht, Regenerationsschicht und Membran
- Lederhaut (Dermis) - hier befindet sich das Bindegewebe mit Elastin und Kollagen, das für die Elastizität verantwortlich ist
- Unterhaut (Subcutis) - mit dem Unterhautfettgewebe
Gemeinsam bilden sie die Hautbarriere. Ist die Hautbarriere gestört, kann sich das durch trockene, schuppige Haut äußern, die juckt und spannt.
Welche Ursachen hat trockene und schuppige Haut?
Trockene Haut kann zahlreiche Ursachen haben. Die Haut wird dann trocken und spröde, wenn sie neben Feuchtigkeit auch Fette verliert und diesen Verlust nicht mehr selbst ausgleichen kann. Damit die Hautoberfläche nicht austrocknet, geben die darunterliegenden Hautschichten Feuchtigkeit und Fette ab. Die in der Haut liegenden Talgdrüsen bilden ein Fettgemisch, das die Haut mit einem Schutzfilm überzieht. Die ersten Symptome für eine trockene Haut sind meist ein unangenehmes Spannungsgefühl, Rötungen und Juckreiz. Trockene Gesichtshaut und trockene Haut am Körper können die unterschiedlichsten Ursachen haben:
Einflüsse von außen:
- Hitze und Kälte: Temperaturwechsel im Winter zwischen warmer Raumluft und der kalten Außenluft, sowie die Sonne im Sommer tragen zum Feuchtigkeitsverlust der Haut und speziell der Gesichtshaut bei. Auch vermehrtes Schwitzen führt zu einem höheren Feuchtigkeitsverlust und damit zu trockener Haut. Wind und Staub können zusätzlich den schützenden Fettfilm auf der Haut abtragen. Tipp: Die richtige Creme kann die Gesichtshaut vor Wind, Wetter und Feuchtigkeitsverlust schützen.
- Körperhygiene: Wasser ist zwar sehr gut für den Körper, doch nur in Maßen. Wer zu oft badet oder duscht und dabei keine rückfettende Pflege verwendet, kann die Haut austrocknen. Tipp: Vermeide heftiges Rubbeln und herkömmliche Seife! Auch häufige Peelings können die Haut zusätzlich austrocknen.
- Schadstoffe: Im Alltag kommst du mit den verschiedensten chemischen Substanzen in Verbindung. Reinigungs- und Waschmittel, aber auch Umweltschadstoffe wie Abgase, Pestizide und vieles mehr können empfindliche Haut reizen und die Hautbarriere angreifen. Tipp: Wer speziell abends seine Haut mit einer milden Reinigung wäscht, kann Make-up und andere Ablagerungen auf der Haut und damit diese Ursachen für trockene Haut leicht loswerden.
Einflüsse von innen:
- Flüssigkeitshaushalt: Wer zu wenig trinkt, bei dem leidet auch die Haut. Zwei bis drei Liter Wasser oder Kräutertee sollten es schon täglich sein. Speziell Sportler sollten zusätzlich Flüssigkeit in Form von Elektrolyten aufnehmen, um den Flüssigkeitshaushalt normal zu halten.
- Rauchen und Alkohol: Zigarettenqualm schadet nicht nur deiner Lunge. Die Giftstoffe im Tabakrauch sorgen dafür, dass deine Haut weniger durchblutet wird und elastische Fasern in der Haut absterben. Alkohol schädigt Organe und Nerven. Dazu entzieht er dem Körper Flüssigkeit und ist ein zusätzlicher Faktor für trockene Haut.
- Stress und seelische Belastungen: Durch inneren und äußeren Stress kann die Haut leiden. Der Flüssigkeitshaushalt gerät durcheinander, die Haut im Gesicht wirkt fahl und spröde. Oft gibt es gerötete Stellen.
- Krankheiten: Bestimmte Krankheiten (wie Neurodermitis) zeigen in der ersten Zeit Symptome wie Rötungen, Juckreiz und schuppige Haut. Vergehen diese über mehrere Tage und Woche trotz adäquater Pflegemaßnahmen nicht, solltest du deinen Verdacht auf Neurodermitis mit dem Arzt abklären. Auch bestimmte Medikamente können trockene Haut verursachen. Sind etwa Neurodermitis oder bestimmte Medikamente schuld an deiner trockenen Haut, solltest du vor einer Behandlung immer mit dem Arzt sprechen.
Wie behandelt man trockene Haut optimal?
Es ist ganz normal, dass die Haut im Alter Feuchtigkeit verliert. Trotzdem sollte die Pflege genau auf die jeweiligen Probleme der Haut abgestimmt sein. Nur so kann eine gesunde Hautbarriere aufrechterhalten werden. Du solltest deshalb laufend den Status deiner Haut dokumentieren und am besten von einem Profi überprüfen lassen.
Trockene Haut wirkt in den meisten Fällen stumpf, spröde und in vielen Fällen auch schuppig. Deine Haut reagiert ganz besonders auf Temperaturschwankungen, auf Hitze und Kälte. Bei sehr trockener Haut können auch Ekzeme auftreten. Die Gründe dafür liegen oft in einer mangelnden Fett- und Feuchtigkeitsregulierung, die durch die trockene Raumluft und übertriebene Hygiene noch verstärkt werden können.
Welche Creme hilft gegen schuppige und trockene Haut?
Hautprobleme können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Deshalb steht am Anfang der Methode Brigitte Kettner eine umfassende Klassifizierung. Sie geschieht nach verschiedenen Gesichtspunkten und berücksichtigt den Menschen als Ganzes, in Abhängigkeit von seiner Konstitution und seinem Temperament. So ist die Fachkosmetikerin in der Lage, den echten Ursprung eines kosmetischen Hautproblems zu erfassen. Danach erstellt sie einen persönlichen Pflegeplan. Die Methode Brigitte Kettner wird in ausgewählten Kosmetikinstituten angewendet. Bei der Entwicklung der Produkte setzt man auf einen ganzheitlichen Ansatz. Eigene Forschungsergebnisse, die neuesten Standards in der Mikrobiologie und Bewährtes aus der Traditionellen Chinesischen Medizin sowie der Homöopathie fließen hier zusammen.
Bei trockener Haut kommt es ganz stark auf die richtige Pflege an. Dabei muss die natürliche Hautbarriere erhalten und im Idealfall sogar gestärkt werden, um die Feuchtigkeit auch im Inneren der Haut aufnehmen zu können. Die Methode Brigitte Kettner hält die idealen Produkte für trockene Gesichtshaut und trockene Haut im Allgemeinen bereit.
- Die Basis des Pflegeprogramms muss eine sanfte Reinigung sein. Die ultra-gentle-Linie ist eigens für trockene Haut im Gesicht entwickelt wurde. Die tiefenwirksame Reinigungsmilch Ultra-gentle cleansing milk mit Sheabutter, Kamillenöl und Bisabolol tut sensibler und trockener Haut besonders gut. Morgens und abends auf das Gesicht auftragen, leicht einmassieren und mit warmem Wasser abspülen. Sie befreit die Haut von Unreinheiten, Make-up und Schadstoffen.
- Damit ist das Gesicht ideal vorbereitet auf die ultra-gentle-Lotion. Die Lotion ist die optimale Grundlage für die darauffolgenden Pflegeschritte. Sie basiert auf hochwertigen Wirkstoffen wie Kamille, Panthenol, Süßholzwurzel und Bisabolol und ist für empfindliche Haut genauso zu empfehlen wie für trockene und schuppige Haut.
- Da trockene Haut leicht zu Fältchen neigt, ist die Skin Recharge Complex die ideale Ergänzung. Die Anti-Aging-Pflege für das Gesicht beugt effektiv der Faltenbildung vor. Dafür sorgen der intensive Lipid-Komplex und die Lipo-Aminosäuren. Sie können die körpereigene Feuchtigkeit im Gesicht steigern und beugen damit der Alterung der Haut vor. Das ergibt eine ideale Pflegekombi für trockene und schuppige Haut.