
Der größte Irrtum aller Denkweisen ist, dass wir glauben, wir sind von der Erde getrennt. Wir sprechen oft von ihr als etwas, das außerhalb von uns ist, dabei müssten wir eigentlich in der Wir-Form sprechen. Dieses so wichtige Verständnis ist in unserer materiellen Zeit abhanden gekommen. Doch wir sind ja bekanntlich in einem großen Wandel. Die Erde, wir verändern uns, und wir gleiten in eine höher schwingende Ebene des Seins hinein. Wir – die Erde und die Menschheit, sind mitten in einem starken Transformationsprozess. Niemand und nichts ist davon ausgenommen. Wir sprechen oft davon, dass der Erde viel angetan wurde und auch noch angetan wird. Denken wir nur an die verborgenen aber immer noch stattfindenden Atomkraftversuche. Denken wir an den Abbau von Öl, Gold, Silber und anderen wertvollen Inkredienzien unseres Seins. Wir werden ausgebeutet, wir haben viel von unserem Sein abgegeben. Haben wir uns selbst gefragt, ob wir das wollen? Nein, andere Teile unseres Seins haben das einfach beschlossen. Noch andere Teile von uns protestieren immer wieder gegen diesen Abbau. Aber diese Stimmen sind nur wenige. Viele von uns haben so viel mit uns selbst im Alltag zu tun und sind auch oft viel zu erschöpft, um aufzubegehren und zu erkennen: Was wir der Erde antun, tun wir auch uns an.
Die Erde - unser Energiespender
Lehnen wir uns doch jetzt in diesem Moment einmal zurück, atmen ein paar Mal tief durch und nehmen bewusst Kontakt zu unserer Mutter, unserer Energiespenderin, unserer Erde auf, mit der wir immer verbunden sind. Es ginge gar nicht anders, denn wir leben auf und in ihr. Lassen wir unsere Gedanken an den Alltag los und konzentrieren wir uns jetzt ganz auf Gaia, auf unsere physische Basis, mit der wir tief verwurzelt sind. Vielleicht möchten wir ganz in sie hinein gehen, unabhängig davon, ob wir glauben, dass im Inneren unseres ganzheitlichen Seins andere Wesen (Außerirdische) leben. Vielleicht konzentrieren wir uns auf den kristallinen Kern unserer Mutter, die innere Sonne. Sie nährt uns, das haben sogar Wissenschaftler jetzt als Wahrheit deklariert.
Das, was alte Mystiker schon immer sagten, ist anerkannt. Unsere innere Sonne, die wir durch unser Heiliges, Höheres Herz erfahren, in dem auch unser Höheres Selbst seinen Platz hat, ist unsere Nahrung, unabhängig von all den äußerlichen Gaben unserer Mutter, wie das Obst und Gemüse, das Korn und das Wasser. Diese innere Kraft unserer Mutter und unseres eigenen Seins ist das Manna Gottes. Die innere Sonne ist mit der Zentralsonne der Galaxie verbunden, die ihr die Kraft aus einer noch höher schwingenden Sonne gibt. So können wir, nicht nur philosophisch und spirituell betrachtet, gar nicht verhungern. Sich von dieser Energie zu nähren war den Eingeweihten und Adepten immer bekannt. Nur so war und ist es ihnen möglich, ohne Nahrung zu leben. Sie sind gut verbunden mit den Sonnen, die uns mit dem hochschwingenden Licht der Einheit, von Gott nähren. Vielleicht spüren wir jetzt in dieser kleinen Übung diese starke Kraft der Ursonne?
Die Kraft des Lichtes
Nun gibt es außer Eingeweihten ganz normale Menschen, die sich von Prana, der Kraft der inneren Sonne ernähren, die durch einen starken Transformationsprozess gingen und keine grobstoffliche Nahrung mehr zu sich nehmen. Andere versuchen mehr Chlorophyll aufzunehmen, in dem sie auf tierische Produkte verzichten und sich überwiegend von Obst und Gemüse ernähren. Doch der Weg ist sicherlich nicht nur äußerlich sinnvoll, sondern wir müssen uns auf diese höherschwingenden Energien konzentrieren. Das können wir, indem wir uns unserer Verbindung zur Erde, zu uns bewusst sind. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass wir aufsteigen, indem wir uns nur unserer höheren Ebenen bewusst sind und mit ihnen verschmelzen möchten. Wenn wir mit unserem Körper aufsteigen wollen, wie Jeshua, der zu Jesus wurde, es uns vormachte, müssen wir uns der Verbindung unseres Körpers zu Gaia bewusst sein. Wir müssen sie/uns lieben, das heißt unseren Körper achten, ehren und verlichten. Denn die Veränderung auf Gaia ist ganzheitlich, das heißt, wir gehen zusammen den Weg der Neuen Erde.
Es wird bald wieder Frühling, eine gute Gelegenheit, sich all dessen stärker bewusst zu werden. Wie eben, oft in die Verbindung mit unserer Mutter zu gehen, die sich in Form der frischen Knospen, der sprießenden Grases, der zirpenden Vögel und des röhrenden Hirsches ausdrückt. Auch durch uns tut sie es – wir spüren dies, wenn wir jetzt draußen in der Natur das Gefühl haben, unser Herz wird ganz weit.
Wir sind Eins, deshalb spüren wir auch den vielen Schmerz, den Gaia immer dann ausdrückt, wenn Naturgewalten auftreten, und sie sich vom Missbrauch befreit. Egal, ob es äußerlich weit von uns entfernt passiert oder ganz nah: Wir spüren es immer, denn wir sind EINS! So ist es uns auch möglich, in den innigeren Kontakt zu Gaia, zu uns zu treten, in dem wir in die Kommunikation gehen und „uns“ fragen, was wir für „unser“ Wohlbefinden tun können. Vielleicht geht es auch darum, im menschlichen Alltag bewusster zu werden und neue, gesündere Schritte zu gehen?! Alle Weisen dieser Erde sagen uns immer wieder: Der Weltfrieden und die Heilung Aller beginnt bei uns selbst!
Autorin: Barbara Bessen