
Selbstbewusstsein ist ein wichtiger Teil des Lebens. Es gibt uns Rückhalt, gibt die Richtung vor und hält uns aufrecht. Der Blick in den Spiegel und die Antwort „Du siehst gut aus“ – von niemandem wirkt diese Bestätigung so nachhaltig wie von sich selbst. Sich selbst zu schätzen, zu lieben und mit sich im Reinen zu sein, ist ein wichtiger Schritt zu einem erfüllten, glücklichen Leben.
Wie können wir unser Selbstbewusstsein stärken?
Aber dieses Selbstbewusstsein ist ein unstetes Ding. Mal mäkelt es nur herum, mal stärkt es so den Rücken, dass wir wie auf Wolken schweben. Der Blick in den Spiegel ist mal sehr bestärkend und positiv, mal genau das Gegenteil – und das, obwohl sich nichts verändert hat. Ganz schön nervig.
Wer selbstbewusst ist, der glaubt an sich. Der lässt sich nicht so schnell unterkriegen, kämpft für sich und seine Ziele. Er erlebt Erfolge intensiver. Diese Erfolge verstärken das Selbstbewusstsein, sorgen für mehr Energie und Zufriedenheit.
Wer kein sehr ausgeprägtes Selbstbewusstsein hat, der glaubt eher an sein Versagen. Erfolge liegen ihm fern, genauso der Glaube, wirklich etwas erreichen zu können. Er gibt eher auf, statt weiter zu kämpfen und erlebt eher Misserfolge. Misserfolge vermindern das Selbstbewusstsein – der Mensch befindet sich in einer Abwärtsspirale.
Es ist ein zickiges Ding, dieses Selbstwertgefühl, wie das Gefühl und die Einstellung uns selbst gegenüber auch bezeichnet werden.
Die gute Nachricht ist aber, dass wir daran etwas ändern können. Mit stetem Training, Achtsamkeit und der einen oder anderen durchzogenen Entscheidung kann sich der Weg zu mehr und stetem Selbstbewusstsein ebnen und das Leben eine neue, aufregendere Wendung einschlagen. Was jeder von uns jeden Tag dafür tun kann, haben wir hier aufgeführt.
Berufliche Sicherheit – „Ich kann das“
Der Job steht für jeden an unterschiedlicher Stelle. Während die einen echte Workaholics sind und den Arbeitsplatz eigentlich gar nicht verlassen möchten, sind die anderen doch froh, wenn sie die Bürotür hinter sich schließen können. Dennoch steht für beide fest, dass sie viel Zeit mit Kollegen, der Arbeit, Kunden und Partnern verbringen. Warum nicht hieraus eine wirklich gute Zeit machen?
Das geht vor allem darüber, dass Ehrgeiz und Selbstvertrauen ihren eigenen Stellenwert erhalten. Wer ehrgeizig ist, will mehr aus seiner Zeit machen, das Selbstvertrauen sorgt dafür, dass die eigenen Wünsche nach außen auch vertreten werden. Das ist wichtig, auch im Beruf. Denn nur wer hier vorankommt, der erreicht am Ende auch seine Ziele.
Zu Beginn reicht es schon, sich nur ein klein wenig aus der Komfort-Zone zu bewegen und Aufgaben zu übernehmen, die vielleicht auf den ersten Blick wichtig und schwieriger erscheinen. Mit ein wenig Hilfe sind diese aber schnell zu erledigen und zu erlernen – und das Erfolgserlebnis ist geschafft und das ebnet den Weg für den nächsten Erfolg.
Selbstwertgefühl in der Partnerschaft aufbauen
Dem Partner gegenüber sollte vor allem ein tiefes Vertrauensverhältnis bestehen. Ein gemeinsames Leben zu führen, sich gegenseitig zu unterstützen und weiterzuhelfen, das geht nur dann, wenn sich beide ihren Stärken und auch ihren Schwächen bewusst sind. Ebenso lernen beide Partner im Laufe der gemeinsamen Zeit die Eigenschaften des anderen kennen.
Beide Partner wissen in der Regel, was sie am anderen schätzen. Nicht immer aber hilft das demjenigen, der mit sich selbst nicht zufrieden ist. Es heißt nicht umsonst „Nur wer sich selbst liebt, kann andere lieben“, denn wer immer nur mit sich und seinen vermeintlichen Unzulänglichkeiten zu tun hat, der kommt auch in der Partnerschaft auf keinen grünen Zweig.
Guter Sex ist beispielsweise abhängig vom Selbstbewusstsein der Partner. Wer sich schön findet, der tritt auch selbstsicher auf. Der kann Bedürfnisse kommunizieren. Beides ist von zentraler Bedeutung wenn es darum geht, Lust zu erleben. Sich zu dick fühlen, die Dellen verbergen wollen – beides sind Momentaufnahmen aus dem Bett, die viele Frauen kennen. Aber die vermeintlich mangelnde Attraktivität ist kein rein weibliches Problem. Auch Männer kennen sexuelle Unsicherheit und die Einschränkung im Leben aufgrund des Gefühls, unattraktiv zu sein.
Hier kommen die Entscheidungen ins Spiel, von denen vorweg die Rede war. Denn natürlich können manche Makel weggearbeitet werden, andere müssen angenommen werden. Hängt es aber wirklich an den hartnäckigen Fettzellen, dem Hubbel auf der Nase oder dem vorzeitigen Haarausfall, so ist hier etwas daran zu ändern. Für viele Menschen ist es ein Befreiungsschlag, sich endlich für eine Operation zu entscheiden und es gibt für beinahe jedes „Problem“ medizinische Möglichkeiten. So können heute sogar Wimpern verpflanzt werden, sollte es daran mangeln.
Wichtig ist: Erst mit sich selbst eine Lösung finden, dann offen kommunizieren und die wichtigen Menschen mit einbeziehen. Der Partner kann einen großen Beitrag dazu leisten, ein gesünderes Selbstbewusstsein aufzubauen und so zu einer glücklicheren Beziehung zu gelangen – das ist auch in seinem Interesse.
Selbstbewusst und im Reinen mit sich selbst
Häufig stehen wir uns selbst im Weg, wenn es darum geht, selbstbewusster zu werden. Wir schießen uns auf einen vermeintlichen Makel ein, blockieren uns selbst und nicht selten auch das persönliche Umfeld. Der Partner leidet unter dem mangelnden Selbstbewusstsein genauso wie die Freunde und der Job. Höchste Zeit etwas daran zu ändern. Mit wichtigeren Aufgaben, dem Glauben an sich und ein wenig Hilfe von außen, ist der Weg zu einem besseren Selbstwertgefühl geebnet. Wer hieran kontinuierlich arbeitet, der findet zu sich selbst.