
Die meisten Frauen kennen das Problem mit Cellulite. Die unschönen Dellen zeigen sich vor allem am Po und den Oberschenkeln. Am liebsten würden wir sie direkt wegzaubern! Das funktioniert natürlich leider nicht. Aber es gibt eine Menge Tricks und ein paar gute Nahrungsergänzungen, mit denen du die Orangenhaut zumindest reduzieren kannst.
Nahrungsergänzungsmittel gegen Cellulite
Wenn die Haut ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist, wirkt sie straffer und glatter. Die Cellulite kann dann leichter zurückgehen. Diese Versorgung erreichst du natürlich vor allem mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Es gibt jedoch auch Nahrungsergänzungsmittel, die speziell für die Reduzierung von Cellulite und anderen Hautproblemen entwickelt wurden:
- Gerne verwendet werden Nahrungsergänzungen aus Klette. Diese wirksame Heilpflanze wird seit jeher für die Behandlung von Hautproblemen eingesetzt. Als Nahrungsergänzung kann sie das Hautbild von innen optimieren, die Haut reinigen und die Talgproduktion normalisieren. In der Folge wird häufig auch die Cellulite weniger auffällig.
- Auch Kapseln mit der tollen Kombination der Wirkstoffe Klette, Birke und Fukus sind sehr beliebt und helfen dem Körper beim Entschlacken. Das bedeutet, er wird Schadstoffe und Ablagerungen leichter los. Das kann dich beim Abnehmen unterstützen und Cellulite bekämpfen.
Weitere Nährstoffe, die als Nahrungsergänzungsmittel bei Cellulite eingesetzt werden können, sind Vitamin A, Zink, Vitamin C, Kupfer, Kalium, Magnesium und Mangan, außerdem Kollagen und Hyaluronsäure.
Woher kommt Cellulite überhaupt?
Cellulite (teilweise auch inkorrekt als Cellulitis bezeichnet) ist eine Veränderung des Bindegewebes. Sie zeigt sich in Dellen und Unregelmäßigkeiten auf der Haut. Ursache ist eine leichte Stauung der Lymphe im Unterhaut-Fettgewebe, bedingt durch ein zu lockeres Fettgewebe. Zyklusbedingt kann die Cellulite stärker oder schwächer werden.
Männer bleiben von Cellulite fast immer verschont. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist das Bindegewebe im männlichen Körper anders aufgebaut und fester, sodass die Orangenhaut kaum entstehen kann. Und zum anderen ist die Cellulite östrogen-abhängig, und von diesem Hormon haben Männer sehr viel weniger im Körper.
Cellulite kann jede Frau betreffen, die Gene spielen eine wichtige Rolle. Es gibt jedoch ein paar Risikofaktoren, die die Orangenhaut verschlimmern können:
- Übergewichtige Frauen leiden häufiger als schlanke an Cellulite.
- Wer wenig Sport treibt, hat häufiger mit Orangenhaut zu kämpfen.
- Rauchen verschlimmert die Cellulite.
- Hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille können zur Entstehung von Orangenhaut beitragen.
- Auch in der Schwangerschaft kann sich die Problematik verschlechtern.
Übrigens: Cellulite ist völlig harmlos, gesundheitlich musst du dir also keine Sorgen machen. Es handelt sich nur um ein ästhetisches Problem.
Welche Maßnahmen kann man gegen Cellulite noch unternehmen?
Nahrungsergänzungen können eine gute Unterstützung im Kampf gegen Cellulite darstellen. Du kannst jedoch noch einiges mehr tun:
- Falls du Übergewicht hast, solltest du versuchen, dieses abzubauen. Das kann sich neben allgemeinen gesundheitlichen Vorteilen auch positiv auf deine Cellulite auswirken.
- Neben der reinen Körperfülle kommt es auch auf die Sportlichkeit an. Bei der Bewegung wird die Haut kräftig durchblutet und kann Lymphe und Schlacken leichter abtransportieren. Gleichzeitig werden Haut und Bindegewebe durch Sport gestrafft und das wirkt auch gut gegen Orangenhaut. Achte deshalb auf regelmäßige Bewegung! Optimal ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauersport.
- Haut mit Cellulite braucht viel Feuchtigkeit. Creme sie deshalb mit einer reichhaltigen Bodylotion oder einem guten Hautöl ein, um sie von außen mit Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen zu versorgen! Wichtig: Massiere die Lotion oder das Öl gründlich ein, damit auch die tieferen Haut- und Gewebeschichten davon profitieren können!
- Apropos Feuchtigkeit: Auch Trinken ist sehr wichtig, wenn du Cellulite reduzieren möchtest. Achte darauf, mindestens zwei bis drei Liter am Tag zu trinken! Gut geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Säfte.
- Entspannung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der Bekämpfung von Cellulite. Wer sich ständig auf die Dellen konzentriert, wird unglücklich. Mach dir vor allem klar: Die glatten, dellenfreien Körper, die wir bei Instagram oder auf Werbebildern sehen, haben meist nichts mit der Realität zu tun.
Warum helfen Wechselduschen gegen Cellulite?
Wechselduschen regen die Durchblutung der Haut an und sorgen für ein strafferes Bindegewebe. Außerdem machen Wechselduschen fit und pushen das Immunsystem.
So gehst du vor:
- Zunächst duschst du warm bis heiß und wäschst dich dabei wie gewohnt!
- Dann stellst du die Dusche auf kühl bis kalt um und duschst mit einem Strahl zunächst die Beine ab.
- Beginne an der Außenseite des rechten Fußes, weil diese Körperstelle so weit wie möglich vom Herzen entfernt ist!
- Dann arbeitest du dich an den Beinen nach oben und duschst auf die gleiche Weise die Arme ab.
- Danach gehst du in die zweite Runde: Wärme dich mit warmem Wasser wieder auf und dusche dich dann erneut kalt ab!
Die Wechselduschen enden immer mit kaltem Wasser. Falls du Herz- oder Kreislaufprobleme hast, solltest du allerdings deinen Arzt befragen, ob Wechselduschen für dich geeignet sind.
Massagen gegen Orangenhaut
Viele Frauen machen sehr gute Erfahrungen mit Bürstenmassagen. Dazu verwendet man eine Trockenbürste und massiert die Oberschenkel und den Po in kreisenden Bewegungen. So wird die Durchblutung angeregt und das Hautbild kann sich verbessern.
Alternativ kannst du es auch mit Zupfmassagen versuchen: Nach der Dusche klemmst du kleine Hautrollen zwischen Daumen und Zeigefinger ein und knetest sie leicht hin und her. Um den Lymphfluss optimal anzuregen, arbeitest du bei der Zupfmasse in Richtung Herz. Beginne also unten am Bein und arbeite dich langsam nach oben vor.
Auch eine regelmäßige Lymphdrainage kann die Cellulite deutlich verbessern.