
Regelmäßiger Sex hat viele Vorteile. Er kann Dich entspannter, zufriedener und vor allem glücklich machen. Wir alle kennen das wunderbare Gefühl der Leichtigkeit und Entspannung nach einem Orgasmus. Dabei müssen wir gar nicht zum Höhepunkt kommen, um vom Sex glücklich zu werden. In diesem Artikel erfährst Du, warum Sex gegen schlechte Stimmung hilft und warum es sich lohnt, öfter Sex zu haben.
Warum hilft Sex gegen schlechte Stimmung?
Es ist zwar keine neue Erkenntnis, doch im stressigen Alltag vergessen wir oft die wohltuende Wirkung der Berührung, die uns auch über den Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs hinaus glücklich machen kann. Das Gefühl, wenn Haut auf Haut trifft, das angenehme Kribbeln gefolgt von einer leichten Gänsehaut, und die angenehme Wärme, die von dem anderen ausgeht, sind wahrer Balsam für Körper und Seele. Körperkontakt kann Dir deshalb auch helfen, über Trauer oder ein Stimmungstief hinwegzukommen. Und auch die Erinnerung an eine heiße Nacht kann Dich lange nach dem eigentlichen Sex noch glücklich machen.
Auch interessant: 10 Tipps für besseren Sex – So wird's im Bett noch heißer
Welche Rolle spielen Hormone beim Höhepunkt?
Natürlich macht auch die „Königsdisziplin” des Sex, der Höhepunkt, glücklich. Während dem Orgasmus steigt der Oxytocinspiegel in Deinem Körper an. Das „Liebeshormon” Oxytocin kann dazu führen, dass Du Dich glücklicher, optimistischer und selbstbewusster fühlst. Es sorgt schon bei stillenden Müttern und ihren Babys für die notwendige Bindung und tut dies auch im Erwachsenenalter. Beim Sex werden aber auch die beiden Glückshormone Serotonin und Dopamin ausgeschüttet. Diese Kombination sorgt für eine ausgeglichene Stimmung und kann sogar Ängste und Sorgen vertreiben. Sie sind in unserem Körper auch für die Linderung von Schmerzen zuständig. Nicht umsonst gilt Sex als ein guter Tipp gegen Schmerzen und Krämpfe während der Periode.
Der Mensch wird aber nicht nur von Hormonen alleine gesteuert. Wichtige Voraussetzung für ein gelungenes Sex-Leben ist ein Partner, dem Du vertrauen und mit dem Du über Deine geheimen Wünsche und Vorlieben sprechen kannst.
Je mehr Dein Partner über Dich weiß, desto einfacher ist es für ihn, Dich zum Höhepunkt zu bringen und glücklich zu machen. Dabei bist Du nicht zwangsweise auf eine andere Person angewiesen. Du kannst Dich auch in Selbstliebe üben, egal ob mit oder ohne Spielzeug, um von der positiven Wirkung Deines Orgasmus zu profitieren. Rein hormonell gesehen passiert in Deinem Körper auch beim Solosex das Gleiche.
Bewegung – ein wichtiger Glücksfaktor beim Sex
Nicht nur die Berührung, sondern auch die Bewegungen beim Sex können Dich glücklich machen. Wenn wir uns bewegen, schüttet unser Körper vermehrt Glückshormone, die sogenannten Endorphine, aus. Die Endorphine sorgen dafür, dass Du Dich glücklich und zufrieden fühlst. Sex ist durchaus ein Workout, das Dich glücklich machen und fit halten kann. Beim Sex können fast alle Muskelgruppen beansprucht werden. Auf spielerische und anregende Weise kannst Du dabei sogar Deine Ausdauer verbessern. Bei aktivem Sex wird vor allem die Rückenmuskulatur aktiviert, was einen großen Vorteil hat, wenn Du beruflich viel Zeit am Schreibtisch verbringen musst.
Damit tust Du sogar etwas Gutes für Dein Immunsystem. Das Herz-Kreislaufsystem wird durch Bewegung gefordert und bei regelmäßiger Praxis gestärkt. Sex regt auch Deine Lymphgefäße an, die dafür zuständig sind, Gifte und Abfallprodukte aus Deinen Gefäßen zu transportieren. Das unterstützt schöne, reine Haut und hilft auch gegen Falten und Cellulite.
Auch interessant: Sex am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen! Wahr oder unwahr?
Sex als wichtiger Teil einer Beziehung
In einer Beziehung kann Sex dabei helfen, das gemeinsame Glück aufrecht zu erhalten und die Beziehung auch nach Jahren zu vertiefen.
- Körperliche Liebe kann auch die Kommunikationsbasis nach einem Streit oder einer Meinungsverschiedenheit wieder herstellen.
- Sex stärkt die emotionale Bindung zweier Liebender zueinander.
- Regelmäßiger inniger Körperkontakt verstärkt das Wohlbefinden und entspannt, so dass Stresshormone wie Cortisol schon durch Kuscheln und Schmusen abgebaut werden.
- Innige Vertrautheit stärkt das eigene Selbstwertgefühl durch die nonverbale Wertschätzung des Liebsten.
- Beim Sex wird der Kreislauf angekurbelt und viel mehr Blut in alle möglichen Körperregionen geschickt.
- Dadurch wird die Haut besser durchblutet – Dein Teint erscheint rosiger und strahlend.
- Die Ausschüttung von Endorphinen macht nicht nur glücklich, sie weitet die Pupillen, wodurch du noch attraktiver auf Deinen Partner wirkst. Probier es einfach einmal aus und schau Dir nach dem Liebesakt in den Spiegel!
Entspannen und abschalten: Warum Sex glücklich macht
Beim Sex kannst Du Dich einfach nur auf Deine natürlichen Instinkte verlassen und Deinen Kopf für kurze Zeit ausschalten. Das Liebesspiel kann eine kurze Auszeit vom Alltag verschaffen und in der Hektik eine Art Mini-Urlaub bedeuten. Kleine Rollenspiele können nicht nur Dein Sexleben anfeuern, sie können Dir auch eine angenehme und aufregende Abwechslung von den Konditionen des Alltags bieten.