
Wer seine Achtsamkeit schulen möchte, findet mit Yoga die perfekte Übung dafür. Denn Yoga ohne Achtsamkeit zu üben, ist beinahe unmöglich. Es handelt sich vielmehr um die perfekte Kombination, denn sowohl die körperlichen Übungen als auch die Atemübungen und die Meditation verlangen dein volles Bewusstsein. Du kommst im Hier und Jetzt an und lernst, die Achtsamkeit auch in deinen Alltag zu integrieren.
Was ist Achtsamkeit und was bringt sie?
Achtsamkeit ist eine Grundhaltung, in der die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für den Moment stetig verfeinert werden. Sowohl der eigene Körper und die eigenen Gedanken als auch die Dinge um einen herum werden offen und möglichst ohne Bewertung beobachtet und akzeptiert.
In der heutigen Welt werden wir schnell abgelenkt und wir erledigen mehrere Dinge gleichzeitig, ohne richtig bei der Sache zu sein. Achtsamkeit hingegen soll dabei helfen, sich wieder interessiert und ohne Ablenkung auf eine Sache konzentrieren zu können.
Warum bewusst leben wichtig ist
Wer achtsam lebt, nimmt seine Gedanken und seine Gefühle ganz bewusst wahr. Der Geist kann kontrolliert werden. Dadurch wird nicht mehr allen negativen Gedanken, die aufkommen, so viel Glauben geschenkt. Weil diese neutral beobachtet werden können, kann ihnen besser begegnet und weniger Raum gegeben werden.
Das genaue Beobachten von sich selbst verbessert auch den Umgang mit dem eigenen Körper. So können Krankheiten und übermäßiger Stress eher erkannt werden und du kannst rechtzeitig reagieren.
Achtsamkeit hilft dabei, sich wieder besser konzentrieren zu können. Eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit hilft dabei, produktiver zu arbeiten und Aufgaben schneller erledigen zu können. Dadurch arbeitest du entspannter und hast mehr Zeit.
Was ist Yoga?
Yoga wird in unserer Gesellschaft häufig nur mit verdrehten Körperhaltungen assoziiert, die jedem Nicht-Yogi unmöglich erscheinen. Yoga ist aber viel mehr als nur eine sportliche Bewegungslehre.
Er ist Teil einer indischen Philosophie, die seit Jahrtausenden existiert und zu der auch eine bestimmte Geisteshaltung, eine gesunde Ernährung und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und den Mitmenschen gehören. Ergänzt werden die körperlichen Übungen, die Asanas, außerdem durch Meditations-, Entspannungs- und Atemübungen.
Das Ziel beim Yoga ist, den Körper wieder mit dem Geist und mit der Seele in Einklang zu bringen. Dadurch soll eine harmonische Balance hergestellt werden, durch die ein verbessertes Bewusstsein und innerer Frieden erreicht werden sollen.
Mit Yoga die Achtsamkeit trainieren
Die Asanas beim Yoga sollen nicht einfach absolviert werden, um den Körper ins Schwitzen zu bringen. Es geht darum, den Körper bewusst zu bewegen und in jeder Haltung ganz genau auf jedem Körperteil und auf die Atmung zu achten. Damit ist Yoga ideal, um sich in Achtsamkeit zu schulen, denn ohne ein gewisses Maß an Achtsamkeit verliert die Yogapraxis ihren Sinn.
Nur wer sich während der verschiedenen Übungen voll und ganz auf die eigene Atmung und auf seinen Körper konzentrieren kann, erlebt die wahre Wirkung der Übungen. Körper und Geist kommen zur Ruhe und das Gedankenkarussell kommt zum Stehen. Der Fokus liegt vollkommen auf dem Hier und Jetzt, denn die Übungen verlangen Ihre ganze Aufmerksamkeit.
Wenn du lernst, dich hundertprozentig auf deine Yogapraxis zu konzentrieren, erreichst du beim Üben eine größere Genauigkeit. Du spürst Fortschritte schneller und bemerkst auch die kleinen Erfolge. Auf diese Weise kannst du ohne Druck nur für dich Yoga üben, ohne dich mit anderen Yogis und Yoginis zu vergleichen oder über bestimmte Ziele nachzudenken.
Auswirkungen auf deinen Alltag von Yoga und Achtsamkeit
Die Entspannung und die Achtsamkeit, die du beim Yoga verspürst, kannst du mit etwas Übung auch in deinen Alltag integrieren.
Du fühlst dich langfristig konzentrierter und glücklicher, weil du dank der perfekten Balance zwischen Anspannung/Anstrengung und Entspannung/Ruhe während des Yoga Ruhe und Gelassenheit erfährst. Wenn du dieses Gefühl nach der Yogastunde bewusst mitnimmst, wirst du auch am Rest des Tages gelassener sein und dich weniger stressen lassen.
Wenn du weißt, wie du während komplizierter und anstrengender Körperhaltungen deinen Geist und deinen Körper mittels bestimmter Atemtechniken beruhigst, kannst du dies auch in stressigen und unangenehmen Situationen im Alltag tun. Das hilft enorm bei Aufgaben, die dich normalerweise nervös machen und unter Druck setzen.
Auch das Abschalten von Sorgen, Gedanken und Gefühlen bei der Meditation lässt sich mit etwas Übung in den Alltag integrieren, sodass du gelassener reagierst und die Dinge weniger persönlich nimmst. Die Achtsamkeit verhilft dir außerdem zu mehr Empathie, sodass du mit den Emotionen deiner Mitmenschen besser umgehen kannst, was deine Beziehungen vereinfachen und vertiefen kann.
Bewusst und achtsam zu leben heißt auch, besser zu handeln und zu kommunizieren. Du reagierst nicht mehr auf den stärksten Impuls in deinem Inneren, sondern du kannst jedes Verlangen und Handeln reflektieren und kontrollieren. Dadurch kannst du schlechte Gewohnheiten leichter ablegen und du kannst dich besser ausdrücken, da du die Worte mit Bedacht wählst und nicht mehr impulsiv sagst, was dir in den Kopf kommt, was deine Mitmenschen häufig verletzt.
Hilfsmittel für eine achtsame Yogapraxis
Hundertprozentige Aufmerksamkeit zu finden, ist nicht einfach. Besonders Yoga-AnfängerInnen fällt es sehr schwer, sich nur auf die Übungen und den Atem zu konzentrieren und sich nicht von ihren Gedanken ablenken zu lassen.
Eine große Unterstützung für eine konzentrierte Yogapraxis ist eine Yogamatte, die dir die perfekte Kombination aus Rutschfestigkeit und Komfort bietet. So hast du genug Polsterung bei allen Asanas im Sitzen oder Liegen bzw. bei der langen Schlussentspannung, aber du hast auch die Sicherheit, bei Umkehrhaltungen oder fließenden Bewegungen nicht wegzurutschen.
Ebenso sehr wie wegrutschende Hände oder Füße und Schmerzen aufgrund einer zu harten Unterlage lenkt dich auch unpraktische Sportkleidung beim Yoga ab. Natürlich kannst du in jeder bequemen Kleidung Yoga praktizieren, aber du wirst schnell merken, dass spezielle Yoga-Bekleidung ihre Vorteile hat, denn sie macht jede Bewegung mit, ohne dich dabei einzuschränken oder zu verrutschen.
Fazit
Yoga ist perfekt, um sich in Achtsamkeit zu üben und diese in den stressigen Alltag zu integrieren. Die Übungen erfordern viel Konzentration und Geduld, sodass du für eine effektive Yogapraxis lernen musst, dich voll und ganz auf die Situation einzulassen und deine Gedanken beiseite zu schieben. Wenn du achtsam lebst, nimmst du wahr, wie sich dein Körper anfühlt und welche Gedanken und Sorgen dich beschäftigen. Daran wirst du erkennen, woran du arbeiten musst und was dir unnötig Sorgen bereitet. Dies hilft enorm dabei, gelassener und entspannter durch den Tag zu gehen und glücklicher zu leben.