Mangelbewusstsein Adé
Vielleicht fragst du dich, was das Mangelbewusstsein eigentlich ist. Es setzt sich aus unterschiedlichen Glaubenssätzen zusammen, die wir im Laufe unseres Lebens etwa von unseren Eltern oder von anderen Menschen übernommen haben. „Es ist nicht genug für alle da“, diesen weitverbreiteten Glaubenssatz kennst du sicherlich auch. Das ganze Kollektiv glaubt, dass es nicht genug gibt, weder genug Lebensmittel noch Wasser, Geld aber auch nicht genug Zeit und Liebe.
Dieser Glaubenssatz tut so, als ob es wirklich so wäre, dass eben zu wenig da ist, so als ob man Energie begrenzen könnte. Das ist ein fataler Irrtum, da es der unendlichen Lebenskraft entgegensteht. Wenn wir im Mangelbewusstsein gefangen sind, dann glauben wir noch ganz viele andere lebensfeindliche Sachen. Wir sind etwa felsenfest der Meinung, dass wir es nicht verdient haben, in Fülle zu leben, so als ob erst bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssten, um in Fülle zu leben. Dass wir Fülle z. B. erst verdienen, wenn wir etwas Bestimmtes geleistet haben.
Religiöse Menschen sind vielleicht von dem Bild geprägt, dass da ein Gott ist, der uns nach unserer Leistung beurteilt und je mehr und härter wir uns anstrengen, je mehr Leid wir vielleicht zu tragen bereit sind (!), desto mehr bekommen wir dann später als Lohn zurück. Diese Art von Mangelbewusstsein hinterlässt bis heute ziemlich viel Leid und Elend bei den Menschen, weil es verhindert, dass sie ein schönes und glückliches Leben auf leichte und natürliche Weise erreichen.