Wie kann man seine Atmung steuern und beeinflussen?
Um das zu vermeiden, ist es wichtig, seine Aufmerksamkeit mehr auf seinen Körper zu richten. Die Atmung hilft dabei. Die Atmung erfolgt im Normalfall komplett automatisch und ohne unser Zutun. Alleine durch das Beobachten seiner Atmung wird Aufmerksamkeit von den Gedanken auf den Körper umgelenkt. Man lernt seine Atmung kennen und dabei seinen Körper spüren.
Körperpraktiker unterstützen ihre Klienten dabei, etwas über ihre Atmung zu lernen. Die Klienten erfahren, wie sich verschiedene Situationen im Alltag auf die Atmung auswirken und wie umgekehrt die Atmung in Zusammenhang mit ihrer Stimmung oder ihrem Energielevel steht.
Im ersten Schritt lernen die Klienten, durch Berührung zu spüren, wie sie atmen. Sie lernen, ob sie flach oder tief atmen, ob sie in den Bauch oder in den Brustkorb atmen, ob sie schnell oder langsam atmen und wie diese Faktoren mit den Themen zusammenhängen, mit denen sie gerade beschäftigt sind. Das Ziel dabei ist es, ein Bewusstsein über seine Atmung zu erlangen und einen Zusammenhang zum Alltag herzustellen.
In einem nächsten Schritt werden die Klienten gelehrt, bewusst in den automatischen Ablauf der Atmung einzugreifen. Durch bewusstes Verstärken der Ein- bzw. Ausatmung oder das Verändern der Atemgeschwindigkeit spüren die Klienten, wie sich ihre Stimmung und der Energielevel verändert und aktiver oder auch passiver wird. Durch verschiedene Instruktionen und Berührungen lernt der Klient, bewusst in verschiedene Bereiche seines Körpers zu atmen und diese auszuweiten.